Nachdem ich es ja tatsächlich durch EURE Unterstützung geschafft habe den erforderlichen Förderbeitrag aufzubringen und einzuzahlen, habe ich gestern meine Einladung zu den Vorbereitungswochen bekommen.
5 Tage Ende Juni in Rothenburg und 5 Tage Mitte Juli in Marburg. Die Fahrtkosten werden von AFS anteilig übernommen.
In dem ersten Vorbereitungsseminar liegt der Schwerpunkt auf den Grundlagen der Entwicklungsarbeit und den Themen Kultur und interkulturelles Leben.
In dem zweiten liegt der Schwerpunkt auf den länderspezifischen Informationen. Es wird Vorträge von Freiwilligen geben, die in Mexiko schon einen Freiwilligendienst absolviert haben.
Außerdem bin ich schon im Impfprozess. Die normalen Impfungen müssen aufgefrischt werden, Hepatitis A kommt auch noch dazu. Wenn ich den Einsatzort genannt bekomme und dieser im Süden Mexikos liegt, muss ich mich auch noch um eine Malariaprophylaxe kümmern.
Ach und zu guter Letzt: ich habe nun Urlaaaaaub! Denn am 06. und 07. Mai sind meine schriftlichen Abschlussprüfungen. Jetzt heißt es lernen, lernen, popernen.
Meine geliebten Eltern Frau Mutter und Herr Vater
Meine Großeltern Rosemarie und Friedhelm und Werner und Doris
Thilo
Sabrina
Armin
Ceyhan
Svenni
Familie Schwarz
Frau Karin Garlich
Baldo Brenner
Rolf Beckmann
Wolfgang Staszewski
Den Ehemaligen des Landschaftsparks Duisburg Nord
Meinen tollen Kollegen Laura, Kristina und Bea
Barbara aus Benajaraffe
Vanessa
Marian
Marion und Ferdinand aus dem fabulous Berlin
Meinen tollen Mitbewohner Basti
Den tollen Christian
Ilka
Meinen Bruder Jonas
Cousine Sarah + Daniel
Miriam Börsting
Und mein ganz besonderer Dank gilt dem Super-Duper-Ultra-Mega besten Wolfi. Du bist großartig!
Außerdem Danke ich natürlich noch allen, die meine Spendenbriefe geteilt und verteilt haben.
Ihr allesamt seit super! Was tut das gut so tolle Menschen im Rücken zu wissen.
Freitag, 21. Februar 2014
Ich bekomme von vielen die Frage gestellt, WARUM ich überhaupt etwas dafür bezahlen soll, um einen Freiwilligendienst anzutreten.
Das ist wie folgt zu erklären:
Zu aller erst: AFS ist ein gemeinnütziger Verein und erwirtschaftet keinen Gewinn ;)
Die Finanzierung des Programms von AFS wird von IJFD (internationaler Jugendfreiwilligiendienst) gefördert. IJFD wird von dem Bundesministerium von Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit 40% bezuschusst.
Um die Lücke zwischen Teilnehmerbeiträgen und öffentlichen Förderungen schließen zu können (So ein Aufenthalt kostet in der Regel um die 10.000,00 €), sind die Teilnehmer (also ich) auf zusätzliche Spenden angewiesen.
Durch das agieren als „Spendenscout“ trete ich mit unterschiedlichsten Menschen in Kontakt und vermittel die Idee des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes.
Was geschieht mit den Fördergeldern?
So ein Aufenthalt ist natürlich nicht umsonst – vor Ort bekomme ich Kost und Logis/Unterkunft gestellt.
Ich bekomme zusätzlich von AFS ein monatliches Taschengeld in Höhe von 100,00 €.
AFS kümmert sich außerdem um die Programmkosten wie zum Beispiel Organisation und Kostenübernahme des Fluges, Versicherung, Vorbereitung und Nachbereitung.
Einen wichtigen Teil stellen natürlich aber auch die Organisationskosten dar.
Während der gesamten Zeit (auch jetzt schon) steht man im direkten Kontakt zu AFS-Mitarbeitern. Auch vor Ort (Mexiko) habe ich 24 Stunden lang die Möglichkeit mich an AFS Mitarbeiter zu wenden (sogenannter Notfall-Service) und Hilfe in Problemsituationen (Probleme mit der Gastfamilie, Probleme mit der Arbeitsstelle...) zu bekommen.
Vor Abflug werde ich an zwei Vorbereitungsseminaren teilnehmen, welche jeweils knapp eine Woche dauern. Hier werde ich vorbereitet auf das Land, die Kultur und auf mögliche Situationen.
In Mexiko selbst, wird es zur Mitte des Freiwilligendienstes ein Treffen mit anderen Freiwilligen geben. Bei diesem Treffen (Midstay) wird sich vor Ort über Erfahrungen und Eindrücke ausgetauscht.
Nach dem Aufenthalt im Ausland gibt es natürlich auch noch eine Nachbereitung mit allen Freiwilligen und deren erlebten Ereignissen.
Die Seminare werden von AFS ausgerichtet und von teils ehrenamtlichen AFS-Mitarbeitern durchgeführt. Vieler dieser Ehrenamtlichen haben selbst schon ein Auslandsjahr hinter sich.
So ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick geben.
Ich danke hiermit schon mal allen Spendern und Förderern.
Nur mit und Dank Euch funktioniert das Prinzip des kulturellen Austausches und des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes.
P.s.: Das Abschlussprojekt "W(h)at is Sheffield", welches ich im Rahmen meiner Ausbildung zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit organisiert und durchgeführt habe, war ein voller Erfolg. Der Auftraggeber Bochum Marketing GmbH ist erfreut über unsere Arbeit über die Förderung der Stadtepartnerschaft zu Sheffield. Jetzt gilt es noch eine Dokumentation über die Veranstaltung zu erstellen und eine Abschlusspräsentation darüber zu halten.
Der Dank geht raus an meine Projektgruppe Carolyn, Tim und Sabrina!
Hallo ihr Lieben,
ich möchte euch gerne etwas über Rosetta Stone und was sonst noch so in meinem Kopf ist erzählen.
Also fangen wir an: Rosetta Stone
Mit Rosetta Stone habe ich das Sprachprogramm der Sprachprogramme von meiner Chefin bekommen.
Die Methode basiert auf dem Grundsatz „Intuitiv lernen, sicher sprechen". Dahinter steht die Überzeugung, dass die natürliche Art und Weise, wie Kinder sich ihre Muttersprache erschließen, auch die erfolgreichste Methode zum Erlernen neuer Sprachen ist.
Quasi sehen - hören - sprechen - zuordnen und dabei verstehen.
Ich muss sagen, diese Methode klappt erstaunlich gut.
Mit Bildermemorie muss ich bei Rosetta zum Beispiel Wörter zuordnen, richtige Pronomen zuordnen und all so tolles Zeug um zu lernen. Jetzt kommt aber der knifflige Teil: Das Sprechen.
Mit einer Tonspur wird dein gesprochenes Wort mit dem des Programms verglichen. Ist es nicht perfekt ausgesprochen, macht es tödö. Auch anhand einer Sprachanalyse kann man dann die Frequenz und die Wellen des gesprochenen Wortes sehen - und deine daneben.
Anscheinend, bin ich noch nicht der spanischen Aussprache mächtig. Manchmal schaffe ich es perfekt - aber ab und an stoße ich an meine Grenzen und verfluche das Ganze, wenn ich nach dem zehnten ¡Hola! das Wort anscheinend immer noch nicht richtig ausspreche. Allem Anschein nach, kann ich dat mit meinem Ruhrpottakzent noch nich so richtisch.
Aber Gut Ding will Weile haben und so über ich fein und fleißig und kann schon sehen und sagen, wenn ein Junge trinkt. El niño bebe.
So geht's weiter: Förderkreis
Habe den Spendenaufruf über Facebook gestartet, habe die ersten ca. 40 Briefe und E-Mails an Organisationen und Vereine und Firmen und alte Bekannte und Freunde geschrieben.
Der erste Betrag ist schon auf meinem Konto eingegangen! Spitzenmäßig.
Ich bin wirklich gespannt, was sich bis Mitte März auf meinem Konto tut.
Ich gebe verschiedenen Zeitungen, Zeitschriften und Radiosendern die Möglichkeit, mich zu fördern und im Gegenzug biete ich Berichte und Geschichten an. Sozusagen eine Win-Win Situation ;)
Auch hier werde ich einfach sehen, wie das Interesse dafür so ist - ich gehe mal von "bombastisch" "sensationell" und "tränenergreifend" aus.
AFS sagt noch das hier:
Für die Zuwendungsbestätigungen bitten wir die Spender um etwas Geduld: Die Ausstellung und Zusendung einer Zuwendungsbestätigung wird zu Beginn des nächsten Jahres erfolgen. Dazu benötigen wir unbedingt die vollständigen Adressdaten.
Sollten die Spender von uns eine Zuwendungsbestätigung benötigen, bitte angeben.
Und noch: Abschlussprojekt
Da ich mich ja gerade in meinem Abschlussprojekt der Ausbildung befinde (Kauffrau für Tourismus und Freizeit bei der Tour de Ruhr GmbH im Landschaftspark Duisburg Nord), bin ich mitten in den Vorbereitungen für "W(h)at ist Sheffield?" einem Englischen Abend am 13.02.14 in der Rotunde in Bochum.
Hier freue ich mich auch wirklich über Jeden, der an dieser Veranstaltung teilnimmt und mein Abschlussprojekt fördert. W(h)at is Sheffield? - Veranstaltung
Ach ja und dann natürlich noch: In & Out in Mexiko
In: Mein Papa sagt, DAS ist in! Habe mir das Video zu aller erst ohne Ton angeschaut. Habe mir gedacht, ja super, schnelle Jeeps, Gewehre, Bumm Bumm, brennende Kreuze und ein posierender Mexikaner. Dann aber Sound dazu!!! Der Kracher!!!
Inhaltlich bestimmt echt super gehaltvoll und politisch korrekt und für Frieden auf der weiten Welt...
Im mexikanischen Radio ist das Wohl verboten - die wollen da keine Drogen Balladen.
Narcocorridos (Drogen-Balladen) sind ein musikalisches Subgenre des Corrido im Norden Mexikos und der Hispanics in den USA. Sie werden auch als mexikanische Version des Gangsta-Rap bezeichnet
Bis auf weiteres warte ich lieber auf weitere Tipps von meinem herzallerliebsten Vater. ;)
In allerbesten blauhimmligsten Grüßen aus dem Ruhrgebiet,
eure Laura.
Montag, 27. Januar 2014
So, nun ist es soweit und es geht um den, im ersten Post schon erwähnten, benötigten Förderkreis.
Ich möchte euch bitten, den Spendenbrief zu lesen und an Menschen aus eurem Umfeld weiterzuleiten.
Wie heißt es so schön: Wenn du jemanden kennst, der jemanden kennt, der jemanden kennt...
Dem Spendenbrief könnt ihr alle wichtigen Infos entnehmen. Falls doch noch Fragen auftauchen sollten: meldet euch einfach.
Ganz liebe Grüße und nun heißt es Spendenbriefe verschicken, telefonieren, an Türen klopfen und vor allen Dingen Daumen drücken.
Sehr geehrte Damen und
Herren,
mein
Name ist Laura Weihrauch und ich wurde in das Freiwilligenprogramm von AFS
interkulturelle Begegnungen e.V. aufgenommen. Im August 2014 werde ich für 11
Monate nach Mexiko reisen und dort einen internationalen Jugendfreiwilligendienst
antreten.
Dieser
Jugendfreiwilligendienst wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren,
Frauen und Jugend gefördert. Das Förderprogramm IJFD übernimmt einen Großteil
der Kosten für meinen Mexikoaufenthalt. Die verbleibenden Programmkosten von
3.900,00 € müssen aus Eigenmitteln bzw. über einen Förderkreis aufgebracht
werden.
Ich
absolviere momentan meine Ausbildung zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit
und um diesen Jugendfreiwilligendienst und die damit verbundene gemeinnützige
Arbeit verrichten zu können, benötige ich einen Förderkreis der mich mit
Spenden unterstützt. Gerne stellt AFS
auch eine Spendenbescheinigung aus.
Mit
Ihrer Spende können Sie einen ganz konkreten Beitrag zum interkulturellen
Dialog leisten.
Im
Rahmen des Freiwilligendienstes werden in verschiedenen Einsatzfeldern Projekte
durchgeführt. Im Bereich Politik und Gesellschaft, Bildung, Gesundheit, Kultur
und Medien, Soziales und Umwelt arbeiten junge Menschen auf der ganzen Welt
ehrenamtlich um den kulturellen Austausch zu fördern und vor Ort ganz direkt
Aufklärungsarbeit zu leisten und somit die globale Verantwortung zu übernehmen.
Um
verfolgen zu können, wo der Beitrag ankommt, können Sie in meinem Blog immer
auf dem Laufenden gehalten werden. Hier werde ich auch die Förderer nennen und
versuchen regelmäßig Fotos und kurze Berichte meines Auslandsaufenthalts
hochzuladen. www.lauragoestomexiko.blogspot.de
Ich
würde mich sehr darüber freuen, wenn Sie sich entscheiden für die Organisation
und mich zu spenden. Es gilt natürlich: Jeder Cent zählt und auch ein kleiner
Geldbetrag kann weiterhelfen.
Ich
bedanke mich schon mal im Voraus recht herzlich und wünsche einen angenehmen
Tag.
Mit den Worten: "Liebe Laura, Herzlichen Glückwunsch! Wir freuen uns dich als Teilnehmerin des internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) bei AFS interkulturelle Begegnungen e.V. willkommen zu heíßen. Du wurdest für das Land Mexiko gewählt!" habe ich endlich die langersehnte Zusage für meinen Auslandsaufenthalt bekommen.
Im September 2013 endete die Bewerbungsfrist bei AFS (siehe Linkverweis) für einen Auslands-Freiwilligendienst und nachdem die Bewerbung abgesendet war, bekam man eine Einladung für ein Vorbereitungsseminar. Das alles bedeutete aber noch lange nicht, dass man auch genommen wird.
Ende November habe ich dann an einem Vorbereitungsseminar in Hagen teilgenommen. Dieses ging von Samstag bis Sonntag und dort wurden in Einzelgesprächen, Teamarbeit, Fallbeispielen und gemeinsamen miteinander die Personen genauer kennen gelernt.
Bei AFS hat man die Möglichkeit von drei Programmen eine Art Stipendium zu erhalten.
In meinem Fall wurde ich nun von dem IJFD (siehe Linkverweis) ausgewählt. Das bedeutet, dass diese mich nun zu einem Großteil finanziell unterstützen.
Einen Betrag von 3.900,00 € werde ich über einen Förderkreis selbst zusammentragen - aber das ganz flux und zwar bis zum 16.03.2014. Nächste Woche werde ich auch hier den Spendenaufruf online stellen, wobei es natürlich auch möglich ist, einen Spendenbrief zu erhalten.
Aber nun zurück zu den Fakten:
Am 08.08.14 werde ich nach Mexiko-City fliegen!!!
Es ist wirklich überraschend, wie ein festes Datum die Zeitwahrnehmung vollkommen verändern kann.
Acht Monate sind keine lange Zeit, wenn man bedenkt, dass ich in der Zwischenzeit noch eine Ausbildung zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit abschließe.
Und dann sind da natürlich noch die eigenen Ziele wie zum Beispiel vorab schon ein wenig Spanisch zu lernen...
Den Einsatzort und das Einsatzfeld werde ich erst kurz vor Abflug erfahren.
Die Unterbringung erfolgt in einer Gastfamilie oder im Projekt selbst.
In einer zusätzlichen aufwändigen Bewerbung musste ich viele persönliche Fragen beantworten und Fotos von mir und meiner Umgebung hochladen, damit die Organisation mir eine passgenaue Stelle und Gastfamilie finden kann.
Bis dahin gilt es nun an Türen zu klopfen und bereitwilllige tolle Menschen, Vereine, Firmen und Organisationen zu finden, die Interesse daran haben, einen Beitrag zur Förderung der interkulturellen Begegnungen zu leisten, zu finden und den Förderkreis somit zu komplementieren.
Ich bin so dankbar über die Annahme bei AFS und damit die Chance erhalten zu haben, einen Freiwilligendienst antreten zu können und mich somit zu erweitern.
Ich bin der festen Überzeugung, dass so ein Auslandsaufenthalt einen Charakter positiv stärken kann. Für meine berufliche Zukunft ist dieser Aufenthalt mit einer neu erlernten Sprache, dem Wissen und den Erfahrungen die man dort macht, genauso wichtig.
Auf diesem Blog hier werde ich euch vor, während und nach meinem Freiwilligendienst auf dem Laufenden halten und euch von meinen Erlebnissen, Fortschritten und Gedanken berichten.
Mit grinsenden Grüßen lassen wir das nun erstmal sacken.